Ich kann nicht fassen, was Andrea hier macht. Er weiß genau, dass Ginna lügt, und bietet ihr trotzdem die Karte an. In Nach all der Zeit wird deutlich, dass er immer noch Gefühle hat oder einfach zu stolz ist, um zu kämpfen. Sein Lächeln am Ende ist so traurig und gebrochen.
Ginna bekommt die American Express Karte und das Geld, nur damit sie schweigt. Andrea kauft sich im Grunde seinen Frieden in Nach all der Zeit. Es ist faszinierend zu sehen, wie Geld hier als Waffe und als Heilpflaster zugleich eingesetzt wird. Ginna hat definitiv den besseren Deal gemacht.
Von Tränen in den Augen zu kalter Berechnung in Sekunden. Ginnas Gesichtsausdruck, als sie sagt 'Glaub nichts davon', ist pure Schauspielkunst. Nach all der Zeit liefert hier eine Intensität ab, die einen sprachlos macht. Man weiß nie, was als Nächstes kommt.
Andrea sagt 'Du hast endlich bekommen, was du immer wolltest', und damit besiegelt er das Ende ihrer Beziehung. In Nach all der Zeit wird klar, dass er sie durchschaut hat, aber trotzdem geht. Diese Resignation ist viel schmerzhafter als jeder Schrei oder Streit.
Zuerst wirkt Andrea dominant, aber sobald Ginna die Unterschrift leistet, dreht sich das Blatt. Sie übernimmt die Kontrolle in Nach all der Zeit. Die Körpersprache von beiden erzählt eine ganz eigene Geschichte über Verrat und die Preise, die man dafür zahlt.