Man merkt ihm an, dass er überfordert ist. In Nach all der Zeit wird deutlich, dass er keine Ahnung hat, wie er mit der Situation umgehen soll. Seine Fragen nach dem Geld und seiner Rolle als Vater zeigen seine Unsicherheit. Trotzdem wirkt er nicht böse, nur verloren.
Besonders die Nahaufnahmen in Nach all der Zeit sind stark. Wenn Andrea ihn fragt, ob er das Kind wirklich will, sieht man in seinen Augen die Panik. Er kann nicht antworten, weil er es selbst nicht weiß. Diese nonverbale Kommunikation ist hier viel mächtiger als Worte.
Es ist hart, aber er hat einen Punkt bezüglich des Geldes. In Nach all der Zeit wird das Thema Klasse und Karriere sehr direkt angesprochen. Dass er sie als Assistentin bezeichnet, um ihre finanzielle Lage zu betonen, ist gemein, aber spiegelt die harte Realität wider, der sie sich stellen muss.
Andrea duldet kein Herumgerede mehr. Als sie ihn nach seinem 30. Geburtstag fragt, durchschaut sie seine Ausflüchte sofort. In Nach all der Zeit zeigt sie, dass sie keine Spielchen mehr mitspielt. Ihre direkte Art, das Gespräch auf das Baby zu lenken, ist erfrischend ehrlich.
Die Szene fängt den Moment ein, in dem die Realität der Vaterschaft einbricht. In Nach all der Zeit sieht man, wie die Sorglosigkeit der Vergangenheit der Verantwortung der Zukunft weicht. Sein Zögern ist verständlich, aber ihre Stärke ist es, die die Szene trägt.