Die Atmosphäre in Schrecken im Eis - Hissut ist zum Greifen nah. Das Knistern zwischen den Charakteren vor dem leuchtenden Himmel ist elektrisierend. Man spürt förmlich die Kälte und die hitzigen Emotionen, die hier aufeinandertreffen. Ein visuelles Fest mit starkem emotionalem Kern.
Wer hätte gedacht, dass ein Iglu so viel Konfliktstoff bietet? Die Szene, in der die Frau im mintgrünen Jackett so aggressiv gestikuliert, zeigt, dass in Schrecken im Eis - Hissut nichts so ist, wie es scheint. Die Mimik der Darsteller erzählt ganze Geschichten ohne viele Worte.
Dieser Kerl mit der Sonnenbrille am Kragen wirkt so entspannt, als wäre er der einzige, der den Überblick hat. Während alle anderen panisch wirken, lehnt er lässig am Fahrzeug. In Schrecken im Eis - Hissut ist er definitiv der Fels in der Brandung oder vielleicht doch der Drahtzieher?
Die Nahaufnahmen der entsetzten Gesichter sind Gold wert. Besonders die Frau im blauen Mantel wirkt völlig überrumpelt von dem, was gerade passiert. Schrecken im Eis - Hissut versteht es, die Spannung durch reine Mimik aufzubauen, bevor überhaupt ein Wort gewechselt wird.
Normalerweise denkt man bei einem beleuchteten Iglu an Romantik, aber hier wirkt es eher wie der Schauplatz eines Konflikts. Die Beleuchtung ist wunderschön, steht aber in starkem Kontrast zu den angespannten Diskussionen in Schrecken im Eis - Hissut. Sehr stimmungsvoll inszeniert.