Der Titel Wie der Mond, der niemals fällt passt perfekt zu dieser nächtlichen Welt aus Geheimnissen und verdeckten Spielen. Alles spielt sich im Halbdunkel ab – im Auto, in der Villa, in den Blicken. Der Mond sieht alles, aber er schweigt.
Die Villa der Familie Bach wirkt wie eine Festung aus Glas und Stein. Als Anna hereinkommt, spürt man sofort die Machtverhältnisse. Der ältere Herr auf dem Sofa beobachtet alles wie ein Schachspieler. In Wie der Mond, der niemals fällt ist jedes Setting ein Charakter für sich.
Von der Barkeeperin zur Gesprächspartnerin in einer Luxusvilla – Anna Stein hat mehr Facetten als ein Diamant. Ihre Kleidung, ihr Gang, ihre Augen: Alles wirkt berechnet, aber auch verletzlich. Wie der Mond, der niemals fällt zeigt Frauenfiguren mit Tiefe und Widersprüchen.
Fritz Born sitzt am Steuer, doch seine Augen verraten, dass er viel mehr sieht als nur die Straße. Er ist nicht nur Assistent, sondern vielleicht der eigentliche Beobachter im Spiel. In Wie der Mond, der niemals fällt ist keine Rolle zufällig besetzt.
Dieser persönliche Hintergrundbericht über Anna Stein ist wie eine Bombe im Handschuhfach. Finn Falk liest ihn mit einer Mischung aus Neugier und Vorsicht. Was hat sie erlebt? Warum wird sie jetzt gesucht? Wie der Mond, der niemals fällt baut Spannung durch Dokumente auf.