Der Konflikt in der Hotellobby baut sofort eine enorme Spannung auf. Die Gruppe wirkt bedrohlich, doch der Held bleibt ruhig. Diese Ruhe vor dem Sturm ist typisch für Der Lehrmeister des Bösen und macht süchtig. Die Animation der Charaktere ist flüssig und die Mimik sagt mehr als tausend Worte. Man fiegt direkt mit, wer als Nächstes eingreift.
Das blaue Buch ist eindeutig der Schlüssel zur ganzen Geschichte. Die Art, wie es übergeben wird und dann zu leuchten beginnt, ist magisch. Ich liebe es, wie in Der Lehrmeister des Bösen alte Schriften mit moderner Technik verschmelzen. Die Neugier des Protagonisten ist ansteckend und man will sofort wissen, welche Macht darin schlummert.
Gerade als man denkt, es wird ruhig, kommt die Nachricht auf dem Handy. Diese Mischung aus alltäglicher Kommunikation und drohender Gefahr ist genial gelöst. Der Übergang von der Meditation zur Realität in Der Lehrmeister des Bösen funktioniert perfekt. Man merkt, dass die Ruhe nur eine Illusion war. Jetzt bin ich gespannt, ob er zur Hilfe eilt!
Die Lichtstimmung im Hotel und später im Zimmer ist einfach nur traumhaft. Jedes Detail, von der Fontäne draußen bis zum Eis im Zimmer, ist liebevoll gestaltet. Der Lehrmeister des Bösen setzt hier neue Maßstäbe für die Bildqualität in Kurzserien. Es macht Spaß, einfach nur die Umgebung zu betrachten, während die Story voranschreitet.
Die Szene, in der das Zimmer plötzlich zufriert, ist visuell absolut beeindruckend. Man spürt förmlich die Kälte, die von dem Buch ausgeht. Der Protagonist wirkt dabei so konzentriert, als würde er eine ganze Welt erschaffen. Besonders die Details wie die Eiskristalle auf den Möbeln zeigen das hohe Budget von Der Lehrmeister des Bösen. Ein echtes Highlight für Fantasy-Fans!