PreviousLater
Close

Der Kampf der Frauen gegen häusliche Gewalt Folge 17

like47.1Kchase243.4K

Der Kampf der Frauen gegen häusliche Gewalt

Sarah Schenk, eine Top-Leibwächterin, heiratet den Anwalt Marx Seben und verbirgt ihre Identität. In der von Gewalt geprägten Familie sammelt sie Beweise für das Sorgerecht. Nachdem Marx' Anwaltslizenz entzogen wird und er seine Tochter bedroht, widerspricht Sarah der Scheidung, konfrontiert Marx und beginnt danach ein neues Leben mit ihrer Tochter.
  • Instagram
Kritik zur Episode

Ein Versprechen in der Dunkelheit

Wenn Dina in ihrem gestreiften Pyjama vor Sarah steht und fragt, ob sie weggeht, gibt es kein trockenes Auge. Der Kontrast zwischen der lauten Klub-Atmosphäre und der stillen Trauer des Kindes ist meisterhaft inszeniert. Sarahs Entscheidung, das Mädchen nicht im Stich zu lassen, macht Der Kampf der Frauen gegen häusliche Gewalt zu einem starken Aussage über Solidarität.

Vom Opfer zur Beschützerin

Die Verwandlung von Sarah ist unglaublich. Erst sieht man sie sorglos trinken, doch als die Realität sie einholt, wird sie zur einzigen Hoffnung für Dina. Die Rückblenden auf die Gewalttaten des Vaters sind schwer zu ertragen, aber notwendig. Besonders die Szene, wo Dina sagt, ihre Mutter sei in den Tod getrieben worden, zeigt die ganze Tragödie.

Schreie hinter Gittern

Die visuellen Metaphern in Der Kampf der Frauen gegen häusliche Gewalt sind stark. Das Gitterfenster, durch das Dina ihre Mutter sieht, symbolisiert die Gefangenschaft in diesem Albtraum. Wenn der Vater dann mit dem Stock ausholt, möchte man am liebsten in den Bildschirm springen. Die Darstellung der häuslichen Gewalt ist roh und ungeschönt.

Eine Tante als rettender Anker

Es ist bewegend zu sehen, wie Sarah ihre eigenen Probleme vergisst, um sich um Dina zu kümmern. Die Umarmung im Klub ist der emotionale Höhepunkt. Dina, die schon keine Mutter mehr hat, findet in ihrer Tante einen neuen Halt. Die Dialoge sind einfach, aber treffen ins Schwarze, besonders wenn es um die Weigerung des Vaters geht, die Scheidung zu gewähren.

Wenn Anwälte zu Tätern werden

Die Ironie, dass der Vater Anwalt ist und trotzdem zum Mörder wird, unterstreicht die Botschaft von Der Kampf der Frauen gegen häusliche Gewalt. Niemand ist sicher vor solchen Monstern. Die Nachbarn, die nur zuschauen und tratschen, sind fast genauso schlimm. Erst als die Polizei kommt, gibt es ein kleines Gefühl der Gerechtigkeit, doch der Schmerz bleibt.

Mehr spannende Kritiken (3)
arrow down