Die Szene beginnt mit einer scheinbar alltäglichen Situation – ein Mann im hellblauen Sakko, Johann Schneider, steht in einem Krankenhausflur und telefoniert. Doch schon nach wenigen Sekunden wird klar: Dies ist kein gewöhnlicher Anruf. Seine Mimik wechselt von genervt zu schockiert, als er erfährt, dass es sich um einen Betrugsanruf aus Nord-Myanmar handelt. Um ihn herum versammeln sich mehrere Personen – eine Frau im gestreiften Pyjama, Maria Müller, die offensichtlich gerade erst aus dem Bett gestiegen ist; eine junge Frau in weißer Jacke, die ihr Handy fest umklammert; und ein Mann in schwarzer Lederjacke mit Nieten, dessen Blick so intensiv ist, als würde er jeden Satz wie ein Messer sezieren. Die Atmosphäre ist gespannt, fast elektrisierend. Jeder Atemzug scheint abgewogen, jede Geste überlegt. Als Johann den Hörer ans Ohr hält und die Stimme der „Polizei