Ich liebe es, wie die Kamera die geschockten Gesichter der Menge einfängt. Von dem dickeren Herrn im grauen Gewand bis hin zur Kriegerin in Silber – jeder wirkt völlig überwältigt. Es ist dieser Moment des kollektiven Staunens, der Die Wiedergeburt des Kaisers so spannend macht. Man fragt sich sofort: Wer ist diese Frau und warum haben alle solche Angst vor ihr? Die Mimik der Schauspieler verkauft die Gefahr der Situation absolut glaubhaft.
Dieser Typ in Schwarz-Weiß mit der krassen Krone wirkt so ruhig im Vergleich zu den anderen. Während alle panisch werden oder wegrennen, steht er da wie ein Fels in der Brandung. Seine Verbindung zu der Frau im rosa Kleid scheint tief zu sein, fast schon schicksalhaft. In Die Wiedergeburt des Kaisers deutet alles darauf hin, dass er der Schlüssel zu diesem ganzen magischen Chaos ist. Seine kühle Ausstrahlung ist einfach nur fesselnd anzusehen.
Die Dynamik in der Gruppe ist zum Brüllen komisch! Einige wollen kämpfen, andere wollen nur noch weg. Besonders der Moment, wo der dicke Mann fast umrennt wird, bringt eine gewisse Komik in die sonst so ernste Lage. Doch dann sieht man wieder die Entschlossenheit in den Augen der Kriegerin. Die Wiedergeburt des Kaisers spielt hier gekonnt mit den unterschiedlichen Charaktertypen und zeigt, wie eine Krise verschiedene Naturen offenbart.
Endlich mal wieder ein richtig cooles Portal-Design! Dieses blaue Wirbeln sieht nicht aus wie 08/15 CGI, sondern hat eine richtige Textur. Als die Frau darin verschwindet und wieder auftaucht, Gänsehaut pur. Die Szene, in der das Portal den ganzen Hintergrund einnimmt, zeigt das hohe Produktionsniveau von Die Wiedergeburt des Kaisers. Man möchte am liebsten selbst hindurchsteigen und sehen, was auf der anderen Seite liegt.
Sie steht einfach nur da, aber ihre Präsenz ist gewaltig. Die Frau in dem hellrosa Kleid wirkt so zerbrechlich, und doch ist sie mitten in diesem magischen Sturm. Ihr Blick ist voller Sorge, vielleicht sogar Angst um den Mann an ihrer Seite. In Die Wiedergeburt des Kaisers ist sie eindeutig das emotionale Zentrum dieser Szene. Man fiebert mit ihr mit und hofft, dass sie nicht von der grünen Energie verschlungen wird.