Der Anfang von Der Flug des Autos ist pures Adrenalin! Die Wüstenszenen mit den Supersportwagen sehen aus wie aus einem Hochbudget-Blockbuster. Besonders der Moment, in dem der weiße Toyota durch die Luft fliegt, ist visuell beeindruckend, auch wenn man merkt, dass hier viel mit CGI gearbeitet wurde. Die Kameraführung aus dem Hubschrauber gibt dem Ganzen eine epische Breite, die man in Kurzformaten selten sieht.
Eigentlich erwartet man Action, aber Qi Fei stiehlt einfach jede Szene. Sein Auftritt im orangen Lieferwagen ist so charmant und unerwartet. Die Grafik, die ihn als Nummer 1 der Götterliste vorstellt, passt perfekt zu seiner coolen Ausstrahlung. Es ist erfrischend zu sehen, wie er in Der Flug des Autos die arroganten Sportwagen-Fahrer mit seinem einfachen Fahrzeug demütigt. Ein echter Außenseiter-Moment!
Der Übergang von der computergenerierten Wüste zur realen Stadt ist hart, aber effektiv. Plötzlich sind wir nicht mehr im Spiel, sondern auf einer echten Straße. Die Journalisten-Szene wirkt fast wie eine Dokumentation, bevor die Action wieder eskaliert. Dieser Bruch in Der Flug des Autos zeigt, dass die Macher sowohl visuelle Effekte als auch reale Stunts beherrschen. Die Mischung macht den Reiz aus.
Okay, der Moment, in dem der orangene Lieferwagen unter dem riesigen roten LKW durchdriftet, ist physikalisch kaum erklärbar, aber cinematisch genial! Die Spannung, als Qi Fei das Lenkrad herumreißt und die Funken sprühen, hat mich echt von der Couch gehoben. Solche Szenen in Der Flug des Autos definieren das Genre: übertrieben, unmöglich, aber verdammt unterhaltsam anzusehen.
Die Gruppe um den Typen mit der Nietenjacke wirkt wie aus einem alten Musikvideo entsprungen. Ihre Arroganz gegenüber dem verletzten Jungen ist zwar nötig, um Qi Feis Heldentum zu kontrastieren, aber die Dialoge sind etwas zu platt. Trotzdem macht es Spaß, zu sehen, wie sie in Der Flug des Autos am Ende mit offenem Mund dastehen, während der Lieferwagen über ihre Köpfe fliegt. Schicksal ist eben doch ein Ding.
Man muss den Machern von Der Flug des Autos lassen, dass sie ein Auge für Autos haben. Ob der gelbe McLaren, der rote Toyota oder der schlichte orangene Lieferwagen – jedes Fahrzeug hat Charakter. Die Nahaufnahmen der rotierenden Reifen und der schaltenden Hände zeigen eine Liebe zum Detail, die über das übliche Maß hinausgeht. Es ist ein Fest für jeden Autoliebhaber, selbst wenn die Handlung manchmal zweitrangig wirkt.
Zuerst sieht man nur schnelle Autos, dann wird ein junger Mann brutal verprügelt. Dieser emotionale Umschwung in Der Flug des Autos trifft unerwartet. Man fiebert sofort mit dem Opfer und wünscht sich Rache. Wenn dann Qi Fei auftaucht, fühlt es sich an wie die Erlösung. Die Mischung aus Wut, Spannung und schließlich Triumph ist hier sehr gut dosiert, auch ohne viele Worte.
Das Finale, bei dem der Lieferwagen über die drei parkenden Sportwagen springt, ist der absolute Höhepunkt. Die Zeitlupe, in der das Fahrzeug durch die Luft segelt, während die Bösewichte nach oben starren, ist ikonisch. Es ist diese Art von übertriebener Action in Der Flug des Autos, die im Gedächtnis bleibt. Einfach nur befriedigend zu sehen, wie die Arroganz der Reichen durch pure Fahrkunst besiegt wird.
Obwohl ich hier nur den visuellen Teil bewerten kann, sieht man förmlich, wie laut es sein muss. Das Aufheulen der Motoren, das Quietschen der Reifen und die Explosionen in Der Flug des Autos scheinen perfekt auf die Bilder abgestimmt zu sein. Besonders die Stille vor dem großen Sprung des Lieferwagens erzeugt eine Spannung, die fast greifbar ist. Ein technisches Meisterwerk im kleinen Format.
Im Kern ist Der Flug des Autos ein modernes Märchen über David gegen Goliath. Der einfache Lieferwagenfahrer gegen die Elite der Supersportwagen-Besitzer. Qi Fei repräsentiert das Talent, das sich nicht kaufen lässt. Die Geschichte ist simpel, aber die Ausführung mit den spektakulären Stunts und der dynamischen Kameraarbeit hebt sie auf ein neues Level. Man fiebert bis zur letzten Sekunde mit.
Kritik zur Episode
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