Die Szene, in der der Protagonist den Feuerangriff einfach mit einer Eisbarriere stoppt, ist einfach nur episch! Man spürt die Kälte durch den Bildschirm. Besonders in Apokalypse: System der Schönheiten wird diese Überlegenheit so gut inszeniert, dass man gar nicht mehr wegsehen kann. Der Kontrast zwischen dem verzweifelten Gegner und der Ruhe des Helden ist perfekt.
Obwohl er der Bösewicht ist, muss man zugeben, dass der Typ mit den Schuppen und der Augenklappe einen gewissen Stil hat. Sein Lachen, nachdem er getroffen wurde, zeigt puren Wahnsinn. In Apokalypse: System der Schönheiten sind die Antagonisten oft genauso interessant wie die Helden. Diese Mischung aus Anzug und Reptilienhaut ist eine starke gestalterische Aussage.
Die Reaktion des blonden Mädchens im Dienstmädchen-Kostüm sagt alles. Ihre weit aufgerissenen Augen spiegeln genau das wider, was der Zuschauer fühlt: Unglauben. Es ist ein klassisches Element in Apokalypse: System der Schönheiten, dass unschuldige Charaktere Zeugen dieser übernatürlichen Kräfte werden. Ihre Angst macht die Bedrohung erst richtig greifbar.
Was mir am meisten gefällt, ist, wie der Held mit den Händen in den Taschen dasteht, während um ihn herum alles brennt und explodiert. Diese Lässigkeit ist das Markenzeichen von Apokalypse: System der Schönheiten. Er wirkt nicht einmal angespannt, sondern fast gelangweilt von der Macht seines Gegners. Das ist wahre Stärke.
Die Animation des Eises, das sich formt und dann zerbricht, ist technisch beeindruckend. Wenn der Held seine Kraft entfesselt, leuchtet der ganze Bildschirm blau auf. Solche Momente machen Apokalypse: System der Schönheiten zu einem visuellen Fest. Die Details an den Schuppen des Gegners sind dabei auch nicht zu unterschätzen.